Art Collection

Unser Engagement und unsere Leidenschaft für die Kunst

Kunst ist eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, die uns dazu einlädt, über das Gewöhnliche und Alltägliche hinauszuschauen.

Die EFG Art Collection ist ein fester Bestandteil unserer Identität. Sie würdigt die Vergangenheit, inspiriert die Zukunft und schafft gleichzeitig ein nachhaltiges, dynamisches und inspirierendes Umfeld. Die Bank ist Mitglied der International Association of Corporate Collections of Contemporary Art (IACCCA), die Kuratoren führender Unternehmenssammlungen aus aller Welt zusammenbringt.

Auf den Spuren unserer Sammlung

Im Laufe der Jahre hat EFG eine Sammlung von über 1’300 Kunstwerken aufgebaut – von Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Nationen und Epochen. Die Sammlung spannt einen Bogen von den alten Meistern über die Avantgarde der 1960er-Jahre bis hin zur zeitgenössischen Kunst.

Mehr als 650 Werke der Kunstsammlung – von Gemälden, Fotografien, Zeichnungen und Skulpturen bis hin zu Videokunst und Installationen – sind derzeit entweder in den Räumlichkeiten der Bank oder in temporären Ausstellungen in Museen zu sehen.

Unter den Werken befinden sich Kreationen einiger der inspirierendsten Künstler der Schweiz und Italiens, wie Bernardino Luini, Franz Gertsch und Alighiero Boetti, um nur einige Beispiele zu nennen.

Im Mittelpunkt der Sammlung steht eine Serie von Werken, die 2007 erworben wurden. Dazu gehört insbesondere eine Gruppe aussergewöhnlicher Gemälde, Fotografien und Zeichnungen junger Schweizer Künstler, die ab 1968 gesammelt wurden. Der zweite wichtige Bestandteil der Sammlung ist eine Auswahl von Werken international anerkannter Persönlichkeiten der Kunstszene der Nachkriegszeit, darunter Daniel Buren, John Chamberlain, Tony Cragg, Mario Merz und Giulio Paolini.

Meisterwerke mit anderen teilen: Unsere Kunstwerke als Leihgaben

Heute zählt das Repertoire an grossformatigen Installationen und monumentalen Werken zu den herausragenden Stärken der Sammlung. Viele dieser Werke sprengen den Rahmen der EFG-Räumlichkeiten und werden daher regelmässig an Museen und öffentliche Institutionen ausgeliehen. Durch diese Kooperationen werden die Werke in einem kuratorisch stimmigen Kontext präsentiert – EFG versteht sich dabei als Hüterin, nicht nur als Besitzerin eines kulturellen Erbes.

Urs Lüthis Porträt von Franz Gertsch (1930–2022), ein Highlight aus den 1970er-Jahren, das normalerweise in der EFG Bank in Lugano ausgestellt ist, wird als Leihgabe für die Retrospektive Franz Gertsch. Blow-Up (14.8.2026–17.1.2027) zu sehen sein, die in zwei Teilen im Kunstmuseum Bern und im Museum Franz Gertsch gezeigt wird. Urs Lüthi, ein ikonischer Schweizer Künstler, war ein enger Freund und Kollege von Franz Gertsch: sie teilten sich ein Atelier in Bern und waren beide ein prägender Teil der Berner Kunstszene.

Meisterwerke mit anderen teilen: Unsere Kunstwerke als Leihgaben

Aus der richtigen Entfernung betrachtet gleicht die Wandinstallation einem großen Wandgemälde. Aus der Nähe betrachtet erscheint sie jedoch als ein zusammenhangloses Gewirr von Fragmenten, die in keinem Bezug zu der aus der Ferne betrachteten Szene stehen. Die Faszination des Werks beruht auf seiner inneren Fähigkeit, durch die Fragmentierung der Materialien, aus denen es besteht, seine Lesbarkeit zu steigern – mit anderen Worten, auf seiner intrinsischen Fähigkeit, die Geschichte seiner Entstehung einzubeziehen und darzustellen.

Dieses monumentale Werk war als Leihgabe in der Ausstellung OIL. Beauty and Horror in the Petrol Age im Kunstmuseum Wolfsburg (04.09.2021 – 09.01.2022) zu sehen.

Mario_Merz_Bicocca.JPG

Das für eine Einzelausstellung in der Galerie Christian Stein in Mailand im Jahr 1994 geschaffene Iglu in der Sammlung der EFG ist eine der zahlreichen Variationen, die auf das erste Werk Luoghi senza strada folgten, das 1979 im Museum Folkwang in Essen ausgestellt wurde.

Merz’ Name ist untrennbar mit dem Iglu verbunden, das 1968 erstmals in seinem Werk auftauchte. Er schuf das Iglu, um einen in sich geschlossenen Raum zu schaffen, unabhängig von Wänden, Sockeln oder jeglicher festgelegten Art der Kunstpräsentation. Für ihn ist das Iglu sowohl eine absolute, einfache Form als auch eine poetische, visionäre Interpretation des Ortes, die nicht mehr an eine bestimmte Funktion gebunden ist.

Das Iglu war als Leihgabe für die Ausstellung Mario Merz Igloos (25.10.2018 – 24.02.2019) im Pirelli HangarBicocca in Mailand zu sehen und befindet sich als Dauerleihgabe im  MASI Lugano.

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